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haus k, stuttgart

Das Wohnhaus in der Erzbergerstraße wurde im Jahr 1929 von den Stuttgarter Architekten Karl Beer geplant, der durch den Neubau des Friedrich-Ebert-Baus in unmittelbarer Nähe zur Weißenhofsiedlung bekannt wurde.

Die Siedlung in der Erzbergerstraße wurde als gestalterischer Gegenentwurf zur Weißenhofsiedlung im Heimatstil der ‚Stuttgarter Schule‘, mit giebelständigen Satteldächern und Fassaden aus Stuttgarter Travertin errichtet. Sie steht als Sachgesamtheit unter Denkmalschutz.

In enger Abstimmung mit der Denkmalpflege wurde das Erdgeschoss, das ursprünglich als Arztpraxis geplant war und zwischenzeitlich als Frisörsalon genutzt wurde, zum Wohnraum umgebaut.

Viele Umbauten vergangener Jahrzehnte, ohne Beachtung denkmalpflegerischer Belange haben deutliche Spuren hinterlassen.
Bei den Umbauten wurde besonderer Wert darauf gelegt, noch vorhandene Bauteile zu erhalten und Neues mit Zurückhaltung aber selbstbewusst gegenüber zu stellen.

ort
Stuttgart,
Erzbergerstraße

bauherr
privat

programm
Umbau Innenräume und Freianlagen
Denkmalschutz
historische Bausubstanz

team
Jens Krimmel, Juliane Schupp
Andelfinger + Kugler, Tragwerk
Stefan Wagner, Bauphysik
DreiGrün, Freianlagenplanung