haus m, marburg
In einer Arbeitersiedlung am Stadtrand von Marburg reihen sich kleine Fachwerkhäuser wie an einer Perlenkette auf. Viele Veränderungen an den kompakten Häuschen beeinträchtigen die ursprüngliche Qualität.
Eines der wenigen unveränderten Häuser ist zu klein für eine junge Familie. Der direkte Zugang zum Garten fehlt. Der Anbau vermittelt zwischen Wohn- und Gartenebene.
Als eigenständiger Baukörper erhält er das bestehende Gebäude als Teil der Siedlung nahezu unberührt. Die Konstruktion jedoch spricht dieselbe Sprache: Rahmen und Füllung sind ablesbares Prinzip am Alt- und Neubau. Die möbelartige Präzision des Neubaus verwischt die Grenzen zwischen Innen- und Außenraum.
ort
Marburg
bauherr
privat
programm
Wohnraumerweiterung
Holzbau
Denkmalschutz
team
Jens Krimmel
