< zurück

lindenhalle, gerstetten

Die neue Lindenhalle sollte an der gleichen Adresse entstehen wie der abgerissene Vorgängerbau. Städtebaulich nimmt sich der Neubau zurück und bildet somit einen neuen Platz zwischen Schule und Mehrzweckhalle – den Lindenplatz.

Der Haupteingang sowie die Versammlungsräume liegen im eingeschossigen Westflügel, welcher sich zum Kindergarten hin orientiert. Der hohe Hallenkörper hat eine Nord-Süd Ausrichtung, die Halle orientiert sich mit ihren Öffnungen zum neuen Platz sowie zur Streuobstwiese im Norden.

Die Besucher werden, aus Richtung Schulparkplatz kommend, von einem weiten gedeckten Arkadengang empfangen. Durch die Auskragung des Obergeschosses der Halle, in dem sich die Umkleiden befinden, entsteht ein weiter überdachter Vorbereich. Die Zuschauertribüne wird im Außenbereich fortgesetzt und wird durch Sitzstufen Teil der Platzgestaltung. Die Übergänge zwischen Innen und Außen sind hier fließend.

Das Foyer kann durch die Schiebewände, welche die Multifunktionsräume abgrenzt, nach Belieben vergrößert werden, es wird zum offenen Raum zwischen Streuobstwiese und dem neuen Lindenplatz.

Die neue Lindenhalle ist als reiner Holzbau geplant und ausgeführt.

ort
Gerstetten, Dettingen

bauherr
Stadt Gerstetten

programm
Sporthalle 22x36m
Versammlungsräume
Holzbau

team
bis Lph.4 Teile von 5
Jens Krimmel, Kay Frahm, Nanda Kirsch
Harrer Ingenieure, Tragwerk
Schreiber Ingenieure, Haustechnik
Stefan Wagner, Bauphysik
Gerd Jütten, Fotografie