
Die Orte an denen wir arbeiten sind voller Beziehungen; deren Analyse ist eine wichtige Grundlage für die Entwicklung unserer Projekte. Es geht dabei um die Menschen, die dort leben, ihre Wahrnehmungserfahrungen, ihre Lebensgewohnheiten und ihre Art zu bauen. Die Geschichte, die ein Ort mit sich bringt, die verwendeten Materialien und Konstruktionsweisen spielen dabei eine Rolle, sowie die sozialen und kulturellen Gegebenheiten. Die architektonische Antwort, die wir mit unseren Projekten geben ist individuell, sie kann den Gleichklang mit dem Ort suchen, sich dem Gewohnten widersetzen oder das Bekannte in Frage stellen, sie ist immer der Versuch einer Weiterentwicklung.

Neben der zweidimensionalen Darstellung arbeiten wir in allen Leistungsphasen mit Modellen in unterschiedlichen Maßstäben. Es geht dabei nicht in erster Linie um eine Darstellungsweise des Geplanten, sondern um ein Arbeitsmittel, mit dem wir das Geplante hinterfragen, überprüfen.
Die dreidimensionale Darstellung führt auf eine andere Wahrnehmungsebene, die oft Anlass zu Veränderungen am Geplanten gibt.

Bauen ist soziale, kulturelle, ökologische und ökonomische Verantwortung. Die Baubranche ist für 40% der CO2-Emissionen verantwortlich, verbraucht 50% der weltweiten Ressourcen, produziert 60% des globalen Mülls. Mit der Entscheidung wie wir bauen, binden wir Ressourcen über viele Jahrzehnte, wir legen aber auch fest, ob und wie diese Ressourcen nach dem Lebenszyklus wieder verwendbar oder verloren sind, die Umwelt sogar belasten.
Mit der Art wie wir bauen, müssen wir eine Antwort auf die enormen Herausforderungen unserer Zeit geben, einen Beitrag zu notwendigen Transformationsprozessen leisten.
Holz ist ein nahezu CO2-neutraler Baustoff und kann einen wichtigen Beitrag zum nachhaltigen Bauen leisten. Seit Jahrzehnten sammeln wir Erfahrung im Bauen mit Holz, erleben eine rasante Entwicklung der Holzbaubranche. Die Bauherren, die wir in den Holzbau mitnehmen konnten sind ausnahmslos überzeugt.